Bildnachweise | Startseite | Kontakt | Impressum

Der SEB-Pflege-Azubi-Blog

 

Seit September 2020 verstärken unsere ersten "eigenen" Auszubildenden die Pflegeteams in unseren Wohnstätten: Antonia, Angela, Tom und Juliane sind mittlerweile im zweiten Lehrjahr gelandet. Im September 2021 durften wir Lisa und Markus als "Neulinge" bei uns begrüßen.
Während der dreijährigen generalistischen Pflegeausbildung erlernen sie übergreifende pflegerische Kompetenzen zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen. Begonnen haben alle in unseren Wohnstätten
für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderung:

 

    

 

Während der Ausbildung werden unsere Azubis regelmäßig Einblicke in die generalistische Pflegeausbildung geben und von ihren Erfahrungen und Eindrücken berichten.

Mit dem SEB-Pflege-Azubi-Blog möchten wir einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Wir möchten den Leser*innen die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und den Pflegeberuf - natürlich auch den SEB als Ausbildungsbetrieb - kennen zu lernen. 

Kontakt: pflege-azubi-blog@seb-leipzig.de

 

  Na dann mal los ...

 


 

September 2021:
Wir begrüßen Lisa und Max als neue SEB-Pflege-Azubis

SEB Pflege-Azubis 2021

 


 

August 2021:
Angela über Onlineunterricht in Covid-Zeiten und ihre Praxiseinsätze

Mai 2021:
Von der Fachklinik ins Wohnheim - Praxisbericht von Alida

 


 

 

September 2020:
Herzlich willkommen im Team - unser ersten Azubis starten

Begrüßung der Azubis 202

 

 


 

Wir sind die Pflege-Azubis im SEB

 

Lisa

Lisa, 21 Jahre alt

Hallo, mein Name ist Lisa, ich bin 21 Jahre alt und seit dem 01. September 2021 Auszubildende beim SEB im Wohnheim Dahlienstraße.

Ich habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung als Erzieherin. Schon während der Ausbildung zur Erzieherin merkte ich, dass es die Intensivpflege von Kindern ist, welche mich fasziniert und begeistert. Daher arbeite ich seit 2019 auch nebenberuflich bei einem Kinderintensivpflegedienst und betreue dort Kinder mit Behinderungen im häuslichen Umfeld, um die Eltern zu entlasten. Durch meine Praktika beim SEB wusste ich, dass der SEB, dank der neuen Pflegereform, nun auch Pflegefachpersonen ausbildet. Da ich im Wohnheim Dahlienstraße schon mehrere Praktika absolvierte, stand schnell für mich fest, dass ich genau dort meine Ausbildung absolvieren möchte.

Nach meiner Bewerbung und einem Vorstellungsgespräch kam dann die langersehnte Zusage. Im Anschluss erfolgte die Vertragsunterzeichnung und ein erstes Kennenlernen zwischen der Leitung, den Praxisanleitern sowie zwischen den „alten“ und „neuen“ Azubis. Dabei wurde mir die erste Aufregung genommen und wir Azubis erhielten schon viele wichtige Informationen und ein kleines Willkommensgeschenk.

Derzeit befinde ich mich im ersten Theorieblock in der Schule des DRK Bildungswerk Sachsen. Der Unterricht ist in Module aufgeteilt und es gibt keinen klassischen Stundenplan. Dies ermöglicht, dass die Themen immer wieder behandelt und dabei erweitert werden. Zudem ist der Unterricht sehr abwechslungsreich gestaltet. Es gibt viele Gruppenarbeiten, Vorlesungen, Onlineunterricht sowie praktischen Unterricht. Die Schule ist gut organisiert, denn man erhält einen Plan für die gesamten drei Jahre. Besonders gefällt mir die Digitalisierung und das Lehrer – Schüler – Verhältnis auf Augenhöhe.

Nun bin ich schon voller Vorfreude, bald meinen ersten Orientierungseinsatz im Wohnheim Dahlienstraße zu beginnen.

 

 

Max

Max, 21 Jahre alt

Hey! Mein Name ist Max, ich bin 21 Jahre alt und komme aus Markranstädt. Ich habe vorher eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht, wobei mir aber bewusst wurde, dass mir das Arbeiten mit Menschen fehlt. In meiner Freizeit, als Trainer einer Fußball E-Jugend-Mannschaft, bereitete mir die Zusammenarbeit mit Kindern schon lange sehr viel Freude. Durch meine Internetrecherche zur Ausbildung zum Pflegefachmann, bin ich auf die sehr einladende Internetseite vom SEB gestoßen, woraufhin ich mich beworben habe und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Später erhielt ich dann den Anruf, bei dem mir die freudige Nachricht übermittelt wurde, dass ich den favorisierten Ausbildungsplatz im Wohnheim Dahlienstraße bekomme. Der Rest war nur noch Formsache. Vor Ausbildungsbeginn wurden wir Azubis zu einem „get together“ eingeladen. Ausbildungsbeginn war am 1. September 2021 im DRK Bildungswerk Leipzig Naumburger Straße 26a wo wir schon aufgeregt von den Dozenten erwartet wurden. Die ersten Wochen sind bereits sehr spannend und lehrreich. Ich freue mich schon mein neu erworbenes Wissen endlich in der Praxis anzuwenden.

 

Juliane

Juliane, 31 Jahre alt

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

 mein Namen ist Juliane, ich bin 31 Jahre alt und alleinerziehende Zweifachmami von zwei tollen Jungs (1 Jahre und 12 Jahre alt). Ich bin ursprünglich gelernte Krankenpflegehelferin und habe fünf Jahre in einem ambulanten Pflegedienst gearbeitet bis ich in Elternzeit gegangen bin. Aus dieser heraus, bin ich durch eine Freundin auf den SEB aufmerksam geworden und habe für fünf Monate in einer Kita des SEB´s gearbeitet. In dieser Zeit ist mir immer häufiger aufgefallen, wie sehr ich die Arbeit mit Kindern schätze und meine Arbeit in der Pflege schmerzlichst vermisse. Dank des Lockdowns (dieser hatte für mich also sogar einen positiven Effekt) bin ich eigentlich nur vorübergehend im Wohnheim in der Dahlienstraße gelandet. Dort angekommen, fühlte ich mich direkt am richtigen Ort. Ich habe das Gespräch mit der Pflegedienstleitung gesucht und gemeinsam haben wir einen Weg gefunden, wie ich bleiben konnte. Ich entschied mich für die Ausbildung zur Pflegefachfrau. Ich wusste, dies wird mit zwei Kindern nicht einfach, doch ich habe es als neue Herausforderung in meinem Leben gesehen und bereue mit keiner Faser diesen Schritt. Durch meine zweijährige Vorausbildung konnte ich einen Antrag auf Verkürzung der Ausbildung stellen und konnte somit ein halbes Jahr später noch einsteigen. Der Schritt, in der Dahlienstraße zu bleiben, war der einzig richtige. Ich habe die theoretischen Inhalte des ersten halben Jahres nachgearbeitet und stehe mittlerweile sehr gut im Stoff. Die Arbeit beim SEB ist einfach einzigartig, man wird täglich aufs Neue gefordert und gefördert. Egal wo und was für Fragen aufkommen, man hat jederzeit einen Ansprechpartner. Ich liebe die Arbeit mit unseren kleinen Bewohnern und freue mich täglich auf meine Arbeit. Ja ich kann sagen, ich gehe mit einem Lächeln auf die Arbeit und ich gehe mit einem Lächeln nach Hause.

Ihr habt Angst, es auf dem 2. Bildungsweg nochmal zu versuchen? Los traut euch. Es könnte gut werden ;)

 

Tom

Tom, 22 Jahre alt

 Hi! Mein Name ist Tom, ich bin derzeit 22 Jahre alt und habe im September 2020 meine Ausbildung zum Pflegefachmann beim SEB begonnen :)

Die Ausbildung besteht aus theoretischen Phasen, Praxisphasen beim Einstellungsbetrieb und externen Praktika. Zu Beginn der Ausbildung wurden uns die ersten theoretischen Grundlagen in der Schule des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vermittelt. Es gibt ein neues Lehrkonzept, in dem die Lehrgebiete statt in Fächern in einzelne Module aufgeteilt werden. Zu den Themengebieten gehörten zum Beispiel Kommunikation, Prophylaxen, Ernährung oder Hygiene. Besonders gefällt mir die Wertschätzung, die den Schülern im Unterricht entgegengebracht wird.

Nachdem wir nun eine theoretische Basis hatten, ging es zunächst für zwei Wochen in unsere jeweiligen Praxisbereiche. Bei mir ist dies die Wohnstätte Breunsdorffstraße des SEB Leipzig, in der ich nach einer weiteren Theoriephase auch momentan arbeite. Unsere Arbeit hier besteht aus der Betreuung von Erwachsenen mit geistiger und/ oder Mehrfachbehinderung in der Wohnstätte. Meine konkreten Aufgaben sind derzeit vor allem die Durchführung der Grundpflege der Bewohner und Bewohnerinnen, das Ermitteln, Auswerten und Dokumentieren der Vitalwerte und das Vorbereiten der Mahlzeiten. Auch die Hilfe beim Duschen und beim Toilettengang, das Anreichen spezieller Sondennahrung und das Üben des auskultatorischen Blutdruckmessens stehen auf dem Programm. Neben den normalen Arbeitstagen gibt es Praxisanleitertage, an denen mir neue Inhalte durch meinen Praxisanleiter vermittelt werden. Hierzu gibt es auch konkrete Praxisaufträge zu einzelnen Themen (z. B. Grundpflege, Vitalwerte), die an diesen Tagen bearbeitet werden.

Als Fazit der ersten Monate kann ich sagen, dass mir die pflegerische Arbeit hier sehr Spaß macht, u.a. da ich damit die Möglichkeit bekomme, anderen Menschen zu helfen. Mir ist wichtig, dass man allen Menschen mit Empathie und Aufgeschlossenheit begegnet und sich gegenseitig unterstützt.

 

Antonia

Antonia, 23 Jahre alt

 Hallo, ich heiße Antonia, bin 23 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in Leipzig. Ursprünglich komme ich aus Borna, aber das ist ja auch nicht weit von Leipzig entfernt. Nach meinem Schulabschluss habe ich erstmal etwas Orientierungszeit gebraucht und habe ehrenamtlich im Tierschutz und in der Flüchtlingshilfe gearbeitet. Unter anderem habe ich Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund Nachhilfe gegeben und sie in der Schule unterstützt. Im Oktober 2017 habe ich dann meine wundervolle Tochter bekommen und erstmal mit ihr Elternzeit genossen. Nach einigen Pflegepraktika hab ich nun im September 2020 meine Ausbildung im Wohnheim in der Dahlienstraße begonnen.

Aufgrund meiner Erfahrungen aus den diversen Pflegepraktika wusste ich, dass mir die Pflege und Unterstützung von Menschen total viel Spaß macht und ich große Lust hatte viel darüber zu lernen. Schon im ersten Praxiseinsatz habe ich gemerkt, dass das genau der richtige Beruf für mich ist! Aufgrund der Empfehlung eines Freundes, der sein Praktikum in der Sozialassistentenausbildung in der Dahlienstraße absolvierte, bin ich auf den SEB gekommen. Als ich erfuhr, dass der SEB nun das erste Jahr selbst ausbildet, habe ich mich natürlich sofort beworben.

Während unserer Ausbildung wechseln wir zwischen Theorieunterricht im DRK Bildungszentrum und verschiedenen Praxiseinsätzen. Die erste Praxiszeit sind wir bei unserem Träger. Ich habe also nach der ersten Theoriezeit in der Dahlienstraße mit der Praxiszeit begonnen. Schon im Bewerbungsgespräch hatte ich den Wunsch geäußert mit den Kindern in der Dahlienstraße arbeiten zu können, da ich für meine Ausbildung gern die Vertiefung in der pädiatrischen Versorgung haben wollte. Mein Wunsch wurde wahrgenommen und so habe ich überglücklich in meiner Wunscheinrichtung die ersten, richtig guten Erfahrungen sammeln können.

Ich wünsche mir vom SEB, dass er für uns Auszubildende da ist und wir während der Ausbildung gut begleitet werden, einen Ansprechpartner haben und wir viel lernen können (nicht nur die typischen „Schüleraufgaben“ wie Kaffee kochen und Putzen :P :D ) Bisher fühle ich mich auch gut aufgehoben.

 

Angela

Angela, 32 Jahre alt

 Mein Name ist Angela, ich bin 32 Jahre alt. Bevor ich meine Ausbildung zur Pflegefachkraft begann habe ich jahrelang in der Gastronomie gearbeitet. Menschen zu versorgen hat mich also schon immer interessiert.

Ich entschied mich für den SEB, weil mich der intensivmedizinische Ansatz, gerade in Bezug auf Menschen mit Behinderung, schon immer gereizt hat. Mit dem DRK-Bildungswerk hat der SEB einen wundervollen Partner im Rahmen der theoretischen Ausbildung - auf höchstem pädagogischen Niveau wie ich finde. Meine ersten Eindrücke im Wohnheim Dahlienstraße, sei es theoretisch wie auch praktisch, waren zugleich ergreifend wie beglückend für mich. Eine besondere Herausforderung, die mir persönlich auch sehr gefällt, ist die besondere Art der Kommunikation mit unseren kleinen Bewohnern und Bewohnerinnen. Trotz der Pandemie und vieler kleiner Herausforderungen durch die neue generalistische Pflegeausbildung freue ich mich sehr diesen Schritt nochmal gewagt zu haben. Und bin gespannt auf die kommenden Monate und die unterschiedlichen Praxiseinsätze.

 

 


 

 Banner Pflegeausbildung SEB Leipzig

 

die generalistische Pflegeausbildung

der ambulante Pflegedienst des SEB

pflege-azubi-blog@seb-leipzig.de

Kontakt per Mail