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Der SEB-Pflege-Azubi-Blog

 

Foto mit neuen Azubis, Betriebsleiter Peter Böhmer, Personalleiter Dirk Schneider, stellvertretende Pflegedienstleitung Stephanie Grieser

 

Seit September 2020 verstärken unsere ersten "eigenen" Auszubildenden Antonia, Angela und Tom unsere Pflegeteams in unseren Wohnstätten. Während der dreijährigen generalistischen Pflegeausbildung erlernen sie übergreifende pflegerische Kompetenzen zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen. Begonnen haben die drei in unseren Wohnstätten
für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderung:

 

    

 

Während der Ausbildung werden unsere Azubis regelmäßig Einblicke in die generalistische Pflegeausbildung geben und von ihren Erfahrungen und Eindrücken berichten.

Mit dem SEB-Pflege-Azubi-Blog möchten wir einen Blick hinter die Kulissen gewähren, den Leser*innen die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und den Pflegeberuf, natürlich auch den SEB, kennen zu lernen. 

Kontakt: pflege-azubi-blog@seb-leipzig.de

 

  Na dann mal los ...

 

 

Wir sind die Pflege-Azubis im SEB

 

Tom, 22 Jahre alt

 

Hi! Mein Name ist Tom, ich bin derzeit 22 Jahre alt und habe im September 2020 meine Ausbildung zum Pflegefachmann im Städtischen Eigenbetrieb Behindertenhilfe Leipzig (SEB) begonnen :)

Die Ausbildung besteht aus theoretischen Phasen, Praxisphasen beim Einstellungsbetrieb und externen Praktika. Zu Beginn der Ausbildung wurden uns die ersten theoretischen Grundlagen in der Schule des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vermittelt. Es gibt ein neues Lehrkonzept, in dem die Lehrgebiete statt in Fächern in einzelne Module aufgeteilt werden. Zu den Themengebieten gehörten zum Beispiel Kommunikation, Prophylaxen, Ernährung oder Hygiene. Besonders gefällt mir die Wertschätzung, die den Schülern im Unterricht entgegengebracht wird.

Nachdem wir nun eine theoretische Basis hatten, ging es zunächst für zwei Wochen in unsere jeweiligen Praxisbereiche. Bei mir ist dies die Wohnstätte Breunsdorffstraße des SEB Leipzig, in der ich nach einer weiteren Theoriephase auch momentan arbeite. Unsere Arbeit hier besteht aus der Betreuung von Erwachsenen mit geistiger und/ oder Mehrfachbehinderung in der Wohnstätte. Meine konkreten Aufgaben sind derzeit vor allem die Durchführung der Grundpflege der Bewohner und Bewohnerinnen, das Ermitteln, Auswerten und Dokumentieren der Vitalwerte und das Vorbereiten der Mahlzeiten. Auch die Hilfe beim Duschen und beim Toilettengang, das Anreichen spezieller Sondennahrung und das Üben des auskultatorischen Blutdruckmessens stehen auf dem Programm. Neben den normalen Arbeitstagen gibt es Praxisanleitertage, an denen mir neue Inhalte durch meinen Praxisanleiter vermittelt werden. Hierzu gibt es auch konkrete Praxisaufträge zu einzelnen Themen (z. B. Grundpflege, Vitalwerte), die an diesen Tagen bearbeitet werden.

Als Fazit der ersten Monate kann ich sagen, dass mir die pflegerische Arbeit hier sehr Spaß macht, u.a. da ich damit die Möglichkeit bekomme, anderen Menschen zu helfen. Mir ist wichtig, dass man allen Menschen mit Empathie und Aufgeschlossenheit begegnet und sich gegenseitig unterstützt.

 

Antonia, 23 Jahre alt

 

Hallo, ich heiße Antonia, bin 23 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in Leipzig. Ursprünglich komme ich aus Borna, aber das ist ja auch nicht weit von Leipzig entfernt. Nach meinem Schulabschluss habe ich erstmal etwas Orientierungszeit gebraucht und habe ehrenamtlich im Tierschutz und in der Flüchtlingshilfe gearbeitet. Unter anderem habe ich Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund Nachhilfe gegeben und sie in der Schule unterstützt. Im Oktober 2017 habe ich dann meine wundervolle Tochter bekommen und erstmal mit ihr Elternzeit genossen. Nach einigen Pflegepraktika hab ich nun im September 2020 meine Ausbildung im Wohnheim in der Dahlienstraße begonnen.

Aufgrund meiner Erfahrungen aus den diversen Pflegepraktika wusste ich, dass mir die Pflege und Unterstützung von Menschen total viel Spaß macht und ich große Lust hatte viel darüber zu lernen. Schon im ersten Praxiseinsatz habe ich gemerkt, dass das genau der richtige Beruf für mich ist! Aufgrund der Empfehlung eines Freundes, der sein Praktikum in der Sozialassistentenausbildung in der Dahlienstraße absolvierte, bin ich auf den SEB gekommen. Als ich erfuhr, dass der SEB nun das erste Jahr selbst ausbildet, habe ich mich natürlich sofort beworben.

Während unserer Ausbildung wechseln wir zwischen Theorieunterricht im DRK Bildungszentrum und verschiedenen Praxiseinsätzen. Die erste Praxiszeit sind wir bei unserem Träger. Ich habe also nach der ersten Theoriezeit in der Dahlienstraße mit der Praxiszeit begonnen. Schon im Bewerbungsgespräch hatte ich den Wunsch geäußert mit den Kindern in der Dahlienstraße arbeiten zu können, da ich für meine Ausbildung gern die Vertiefung in der pädiatrischen Versorgung haben wollte. Mein Wunsch wurde wahrgenommen und so habe ich überglücklich in meiner Wunscheinrichtung die ersten, richtig guten Erfahrungen sammeln können.

Ich wünsche mir vom SEB, dass er für uns Auszubildende da ist und wir während der Ausbildung gut begleitet werden, einen Ansprechpartner haben und wir viel lernen können (nicht nur die typischen „Schüleraufgaben“ wie Kaffee kochen und Putzen :P :D ) Bisher fühle ich mich auch gut aufgehoben.

 

Angela, 32 Jahre alt

 

Mein Name ist Angela, ich bin 32 Jahre alt. Bevor ich meine Ausbildung zur Pflegefachkraft begann habe ich jahrelang in der Gastronomie gearbeitet. Menschen zu versorgen hat mich also schon immer interessiert.

Ich entschied mich für den SEB, weil mich der intensivmedizinische Ansatz, gerade in Bezug auf Menschen mit Behinderung, schon immer gereizt hat. Mit dem DRK-Bildungswerk hat der SEB einen wundervollen Partner im Rahmen der theoretischen Ausbildung - auf höchstem pädagogischen Niveau wie ich finde. Meine ersten Eindrücke im Wohnheim Dahlienstraße, sei es theoretisch wie auch praktisch, waren zugleich ergreifend wie beglückend für mich. Eine besondere Herausforderung, die mir persönlich auch sehr gefällt, ist die besondere Art der Kommunikation mit unseren kleinen Bewohnern und Bewohnerinnen. Trotz der Pandemie und vieler kleiner Herausforderungen durch die neue generalistische Pflegeausbildung freue ich mich sehr diesen Schritt nochmal gewagt zu haben. Und bin gespannt auf die kommenden Monate und die unterschiedlichen Praxiseinsätze.

 

 


 

 Banner Pflegeausbildung SEB Leipzig

 

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