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Pflege-Azubi-Blog: Angela über Onlineunterricht in Covid-Zeiten und ihre Praxiseinsätze


Mai 2021

Meine Entscheidung, hier die Ausbildung zu beginnen, war nach wie vor super. ABER: Was mich ziemlich nervte - die Ausbildung unter Covid-19-Lock-Down-Bedingungen. Der Unterricht im virtuellen Klassenzimmer lässt mich in den Eigenarbeiten mit manchen Themen zwar intensiver befassen, allerdings fehlt mir die persönliche Interaktion im Umgang miteinander im DRK-Bildungswerk dazu sehr. Es ist im Moment schwierig, immer den Fokus zu behalten. Da alles auf Distanz ablaufen muss, wirkt so Manches unkoordiniert. Die Situation erfordert eine hohe Flexibilität von allen Parteien und macht es einem nicht immer leicht. Aber gleichzeitig wird gerade bei Vielen das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Pflege gestärkt – das ist gut und wichtig! Ich freue mich auf die weiteren Aufgaben und Herausforderungen in dieser bedeutenden Berufung. Nun bin ich aber erst einmal froh, dass es demnächst wieder in die Praxis geht, da ich ein Fan vom learning-by-doing bin und gern mit anpacke.

August 2021

Durch meine ersten „Außeneinsätze“ habe ich den Weitblick auf andere Bereiche, die Pflege betreffend, bekommen und so auch herausfinden können was mir liegt und was weniger. Ich war nun schon für 10 Wochen in der stationären Langzeitpflege sowie im Pädiatriebereich, leider nur 3 Wochen, tätig. Im Bereich der stationären Langzeitpflege durfte ich in das Betreute Wohnen sowie die Tagespflege blicken, welche mir gefielen, mir jedoch auch die kleinen aber feinen Unterschiede in der Pflege von demenzkranken älteren Menschen und Kindern bot. 

Dies sind meine ersten Einblicke in die Pflege mit Demenz. Es lag mir und die älteren Menschen hatten so einige Geschichten zu erzählen, schwenkten aber immer wieder in ihrem gefühlten und gelebten Alter in der Zeit weit zurück und wussten oftmals nicht mehr was sie im Leben erreicht hatten. Negativ Erlebtes blieb deutlich mehr hängen. Was mich so manches Mal sehr nachdenklich und  auch ein bisschen traurig machte. So offenbarte mir der Pädiatrieeinsatz im Pflegeteam an einer Handicap Schule einmal mehr, dass mein Herz nach wie vor für die Kinderpflege im Behindertenbereich schlägt.

Mir steht in Zukunft noch der Einsatz in der stationären Kurzzeitpflege im Krankenhaus bevor sowie der Dienst in der ambulanten Pflege bei uns in der Dahlienstraße.

Ich bin schon gespannt was mich noch alles erwartet.

 

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