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Woche des Sehens – Das Ziel im Blick

Auch dieses Jahr findet wieder bundesweit die „Woche des Sehens“ statt, diesmal vom 08. bis 15. Oktober 2017. Auch wir begleiten im Rahmen der Sehfrühförderung und der LowVision-Beratung Kinder mit Sehbeeinträchtigungen.

Gerade bei Kindern mit einer Sehbeeinträchtigung ist es wichtig, so früh wie möglich das Kind individuell zu fördern und auf ein möglichst selbstständiges Leben im Erwachsenenalter vorzubereiten.

In unserer Frühförderstelle erhalten sehbehinderte Kinder und ihre Eltern Unterstützung in allen Bereichen, z. B. Erarbeitung eines individuellen Förder- und Behandlungsplans, der Koordination der erforderlichen medizinischen Untersuchungen und der Abstimmung der therapeutischen Maßnahmen, Beratung der Eltern zum Alltag bis hin zu Empfehlungen für die sehbehindertengerechten Gestaltung der Wohnung. Wir begleiten unsere Kinder bis hin zur Einschulung und kooperieren mit der Schule für Blinde und Sehbehinderte „Wladimir-Filatow“.

Ein weiterer Schwerpunkt ist unsere Low-Vision-Beratung, die sich an Kinder mit Seheinschränkungen aller Art richtet. Dabei bedeutet Low-Vision so viel wie „herabgesetztes Sehvermögen“. Dabei ist nicht das Ausmaß der Sehbeeinträchtigung entscheidend, denn die Auswirkung einer Sehschädigung, das subjektive Empfinden und der Bedarf an Hilfestellungen sind sehr individuell.

Ziel ist, dass die Kinder Ihr vorhandenes Sehvermögen optimal nutzen können. Wir bieten eine Beurteilung des funktionellen Sehens, Beratung der Eltern und auf Wunsch auch der betreuenden Pädagogen (Erzieher/Lehrer), Empfehlungen zur sehspezifische Lern- und Umgebungsgestaltung, Schulberatung (Kontakt zu Beratungslehrern von Förderschulen, Integrationsberatung) und Anpassung vergrößernde Sehhilfen (Beratung zu optischen und elektronischen Hilfsmitteln. Verordnungsempfehlung für den behandelnden Augenarzt.). 

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